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Kaisergranat

 

Nie gehört? Dafür aber vielleicht "Scampi"; "Langoustines" oder "Langostinos"? Da fängt die babylonische Sprachverwirrung bereits an: Während die ersten beiden Begriffe in Italien bzw. Frankreich den nämlichen Krebs bezeichnen, heißen sie in Spanien "cigalas". Noch Fragen?

 

Der Kaisergranat hat gleich wie der Scampo, die Langoustine oder die cigala einen schlanken Körper mit einem festen Panzer, wird bis zu 20 cm lang und besitzt 2 lange Scheren wie der Hummer, zu dessen Familie er auch gehört. Während in den Scheren kaum Fleisch ist, ist das (ausgelöste) Schwanzfleisch sehr delikat. Nicht so fest wie bei Hummer oder Languste, aber mit einem sehr feinen Aroma. Es eignen sich alle Zubereitungen vom Grillen (1,5 Minuten pro Seite) bis hin zum Pochieren (3-4 Minuten in Court-Bouillon), wobei begleitende Saucen eher dezent gewürzt sein sollten, um den Geschmack des Meeresfrüchtchens nicht zu übertönen.

Gefangen wird der Kaisergranat mit Schleppnetzen, zunehmend mit umweltverträglicheren Fallen. Trotz partieller Überfischung sind die Bestände stabil, rund 1/3 kommen inzwischen aus Zuchtanlagen. Deshalb verwundert ein bisschen wie teuer, insbesonders frische Wildfang- Kaisergranate sind. Kaisergranate sind auch auf Grund des geringen Fleischanteils im Verhältnis zum Gesamtgewicht ein sehr teures Lebensmittel.

© für Inhalte und Bilder bei arbovin erhard arbogast.

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