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Rosa Beeren

 

Eigentlich sind die rosa Beeren (franz. baies roses) eine Hinterlassenschaft der "nouvelle cuisine" - nicht botanisch, sondern als Gewürz zur Verwendung in der Küche. Sie fanden als Dekorationselement Verwendung in vielen ansonsten "sehr übersichtlichen" Gerichten*.

 

 

Die rosa Beeren werden oft als rosa Pfeffer angepriesen, in Wirklichkeit handelt es sich jedoch um die getrockneten Früchte des brasilianischen Pfefferbaums. Im Gegensatz zu Pfeffer sind sie nicht scharf, eher leicht süßlich mit einem an Terpentin erinnernden, durchaus würzigen Aroma. Sie finden zusammen mit weißem und schwarzen Pfeffer Eingang in die Mischungen, die als "Bunter Pfeffer" verkauft werden und sie sind nach wie vor als zart würzendes  Deko-Element in Rezepten zu finden.

 

Die Vermutungen, dass es sich um giftige Beeren handelt, haben sich nicht bestätigt. Sie enthalten keine giftigen Urushiole wie andere Pflanzen dieser Gattung. Sie enthalten allerdings Allergene (Cardanol), die bei empfindlichen Menschen zu Hautreizungen und Atembeschwerden führen können. Heute kommt jedoch der Großteil der rosa Beeren von La Réunion mit vergleichsweise weniger Cardanol als bei rosa Beeren aus anderen Verbreitungsgebieten (Florida, Karibik, Brasilien, Peru).

 

*nach einem Auspruch von Loriot im Film "Ödipussi".

 

© für Inhalte und Bilder bei arbovin erhard arbogast.

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