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Von Tethys (selbst fotografiert) - [1] (German Wikipedia), CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1328972Der Cervelat

 

Genau richtig zum schweizerischen Nationalfeiertag am 1. August erschien in der Neuen Züricher Zeitung die dramatische Geschichte der zugehörigen Nationalwurst.

Dramatisch deshalb, weil sie 2007 beinahe den Wursttod gestorben wäre. >>>>NZZ: Nationalwurst Cervelat.

 

Die in Deutschland erhältliche Zervelat- oder (sprachlich feiner) Cervelatwurst hat mit der schweizerischen Brühwurst nur zu tun, dass das Wort lateinisch/italienischen Ursprungs ist und sich von cerebellum/cervellata ableitet. Auch wenn dies nahelegt, dass es sich um Hirnwurst handelt, ist  in keiner der beiden Varianten solches drin (bezieht sich nur auf die Wurst, nicht auf den Metzger).

 

Die deutsche Cervelatwurst ist eine schnittfeste Rohwurst. Schweine- und Rindfleisch sowie Gewürze werden dafür im Kutter fein zerkleinert  und die Masse dann in Kunstdärme gefüllt. Nach einer Kalträucherung von ca. 24 Stunden und einer Lagerung von ca. 5 Tagen ist sie dann genußreif und verkaufsfähig.

 

Wer die Cervelatwurst probiert hat, versteht auf Anhieb, warum sie nicht auch nur in die Nähe einer Nationalwurst in Deutschland gerückt ist. Es besteht qualitativ und geschmacklich ein himmelweiter Unterschied zu den verschiedenen Salami-Sorten. Auch die Salamis sind  Rohwürste aus Rind- und Schweinefleisch, nicht selten aber auch mit oder aus anderen Fleischsorten (Wild, Pferd, Esel). Sie werden oft nicht geräuchert, sondern luftgetrocknet. Zusammen mit den besonderen Gewürzen (z.B. Fenchel) entwickeln sie ein sehr viel besseres und feineres Aroma.

 

© für Inhalte und Bilder bei arbovin-e weinimport.

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