Suche

Besucher Heute 37

Monat 537

Seit 01.01.2018 25150

Aktuell sind 19 Gäste und keine Mitglieder online

Welschriesling

 

Diese hauptsächlich im Südosten Europas angebaute Rebsorte ist trotz des Namens nicht verwandt mit dem Riesling. Die italienische Bezeichnung unterscheidet den Riesling renano (Rheinriesling) vom Riesling italico (Welschriesling). Dies könnte ein Hinweis auf seine Herkunft sein, die ist aber nach wie vor völlig ungeklärt.

Der Wortteil "welsch" deutet allgemein auf eine Herkunft aus der Fremde (Kauderwelsch) hin, konkreter wurden damit jedoch auch die romanischen Nachbarn bezeichnet (Welschschweiz) und der Wortstamm taucht auch in "Walachei" auf, einem Gebiet in Südrumänien wo die Rebsorte besonders gut gedeiht.

 

Heute jedenfalls wird die Rebsorte hauptsächlich im südosteuropäischen Raum angebaut. Die qualitativ besten Weine kommen sicher aus Östereich (Neusiedler See, Steiermark), wo der Welchriesling nach dem Grünen Veltliner die am häufigsten angebaute Rebsorte darstellt. Meist werden daraus Weine produziert, die frisch und fruchtig sind und oft eine knackige Säure besitzen. Man findet in diesen Weinen Düfte und Aromen von grünen Äpfeln, Stachelbeeren und/oder roten Johannisbeeren. Diesen, meist nicht besonders langlebigen Schoppenweinen, stehen Spät- und Auslesen gegenüber, die mit ihrer kräftigen Säure, die Süße sehr gut balancieren. Dies gilt in besonderem Maß für Trockenbeerenauslesen mit Botrytisbefall vom Neusiedler See (Weingut Kracher Burgenland), wo sie häufig Bestandteil der Cuvées ist.

 

 

 

 

© für Inhalte und Bilder bei arbovin erhard arbogast.

Veröffentlichung nur mit unserer Genehmigung.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen unter den Datenschutzhinweisen.