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Hätten Sie's gewußt?


Jean Antoine Chaptal


Er war Innenminister unter Napoleon, erfand eine Methode zur Zuckergewinnung aus Zuckerrüben und eine Methode zu Weinverbesserung. Was war das?

Vielleicht besaß er ja auch noch einige Rübenfelder, so dass er bei seinen Überlegungen zur Verkaufsförderung des Zuckers, auf die Idee kam, diesen durch Beigabe von Zucker zu "verbessern". Trockenverbesserung ist zumindest der deutsche Ausdruck für die nach ihm benannte Chaptalisierung. Trockenverbesserung im Gegensatz zu der früher auch zugelassen Nassanreicherung wo der Zucker un Wasser gelöst zugegeben wird, dadurch auch die Säure verdünnt und der Wein gestreckt wird. Erlaubt ist allerdings noch die Zugabe von Traubenkonzentrat.

 

Die Chaptalisierung ist in den einzelnen Ländern und Regionen sehr unterschiedlich geregelt. In eher südlichen Gebieten wird sie überhaupt nicht praktiziert bzw. ist verboten. Je weiter nördlich die Weingebiete liegen desto eher darf chaptalisiert werden. Dabei sind jedoch strenge Grenzen einzuhalten. In Deutschland dürfen die sog. Qualitätsweine mit Prädikat nicht chaptalisiert werden. Je nach natürlichem Zuckergehalt und der Behandlung sind dies Kabinettweine, Spätlesen, Auslesen, Beerenauslesen, Eisweine und Trockenbeerenauslesen. Dabei können die ersten drei Prädikatsweine durch aus durchgegoren (trocken) sein, spätestens bei den Prädikatsweinen mit den höchsten Öchslegraden wird die Gärung selbsttätig stoppen und ein mehr oder weniger hohe Süßegrad erhalten bleiben.

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