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David gegen Goliath

 

Sie machen gerne Whisky oder Gin im Schwäbischen. Auch die Waldhornbrennerei in Berglen. Was lag also näher als den eigenen Whisky Glen Buchenbach zu nennen - Assoziationen zu (Ber-)Glen aber auch zu Glenfiddich, Glenmorangie etc. erlaubt. Das gefiel der Scotch Whisky Association (SWA) gar nicht und seit 6 Jahren tobt der Streit der reichen Schutzorganisation gegen den kleinen schwäbischen Brenner. Im Frühjahr schien die Waldhornbrennerei vor dem EuGH noch erfolgreich, jetzt vor dem LG Hamburg wurde jedoch der Klage stattgegeben. Den Glen Buchenbach wird es mit diesem Namen demnach nur dann noch weiterhin geben, wenn die Schwaben weiter den Rechtsweg beschreiten. Und das ist sicher auch eine Kosten-Nutzen-Rechnung: Der Rechtsstreit hat der kleinen Brennerei auch international eine hohe Popularität verschafft, den Umsatz (vermutlich stark) erhöht, so dass auf der Internetseite der Vermerk steht: "Aufgrund des hohen Bestelleingangs kann es in der Bearbeitung etwas länger dauern. Wir bitten um Ihr Verständnis." Der Glen Buchenbach ist derzeit sogar ausverkauft. Wir wünschen weiter Mut und viel Erfolg.

 

Es ist wie in Fußballpokalspielen: Bei Kreisklasse gegen 1. Bundesliga sind die Sympathien immer auf Seiten des Außenseiters - es sei denn man ist für Bayern München.

© für Inhalte und Bilder bei arbovin erhard arbogast.

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