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Solutré und Vergisson

 

Hier im südlichen Maconnais wachsen mit dem Pouilly-Fuissé große Weißweine aus der Chardonnay-Traube. Und diese Weinberge sind eingebettet in eine wunderbare hügelige Landschaft, aus der 2 Felsen dominant herausragen. Die Felsen von Vergisson und Solutré.  Von Alphonse de Lamartine gibt es das Zitat " zwei versteienerte Schiffe, die ein Meer von Reben überragen".

 

 

 

Beide Gebiete, auch die Felsen sind für Wanderer gut erschlossen und Solutré ist ein außergewöhnlicher Fundort prähistorischer Gegenstände, so bedeutend, dass er einer ganzen Epoche der Jungsteinzeit - dem "Solutréen" - seinen Namen gegeben hat. Vor rund 150 Jahren wurden die ersten Funde gemacht und in der Folge gab es mehrere Grabungsperioden. Dabei wurden viele Gegenstände gefunden, aber vor allem zigtausende von Skeletten erjagter Pferde, Bisons und Mammuts.

 

Diese Pferde haben die Archäologen viele Jahrzehnte beschäftigt. Ursprünglich ging man davon aus, dass die Pferde auf den Felsen getrieben wurden und dann hinabstürzten. Auf Grund der Fundorte und der Tatsache, dass die Skelette keinerlei Brüche aufweisen, ist man heute sicher, dass die Pferde dort gejagt wurden, aber sich nicht über die Felsen stürzten. Der Mythos hält sich aber weiterhin.

 

Am Fuße des Felsens beherbergt ein kleines Museum die gefundenen Gegenstände und die Geschichte der Grabungen. Es ist nachdrücklich zur Besichtigung empfohlen. Eine kleine Tafel auf dem Weg zum Museum erinnert übrigens daran, dass Francois Mitterand seit 1946 bis fast zum Ende seines Lebens, jedes Jahr am Pfingstmontag mit Familie und Freunden den Felsen bestieg.

 

 

Und wenn Sie ein angenehmes Hotel und/oder ein gutes Restaurant suchen, dann empfehlen wir das "La Courtille de Solutré".  Bei allen Weinfragen können Sie sich blind auf den Chef des Hauses verlassen - nicht nur was die Weine aus dem Maconnais angeht.

 

Und wer einen guten Wein sucht ist bei der Domaine Robert-Denogent bestens aufgehoben. Der Generationswechsel ist reibungslos vonstatten gegangen, obwohl von den Sohnen von Monsieur Robert sehr viel geändert wurde - spannend!

© für Inhalte und Bilder bei arbovin erhard arbogast.

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