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DDomaine des Escaravaillesomaine des Escaravailles

 

Escaravailles ist das provenzialische Wort für Skarabäus. Diesen Beinamen gaben die Bewohner den Ordensbrüdern des Schwarzen Büßerordens, die im 16./17. Jahrhundert Besitzer der Weinberge waren. Seit drei Generationen gehört die Domaine der Familie Ferran, seit 1953 in der heutigen Form. Die Domaine umfasst heute 300 ha, von denen jedoch nur ein Teil unter Reben steht und auch davon nur ein Teil selbst abgefüllt wird.
Die Weinberge werden traditionell bearbeitet und höchstens organisch gedüngt. Die Erträge sind niedrig, die Weinlese erfolgt – bis auf wenige Ausnahmen – per Hand mit anschließender nochmaliger Auslese unreifer oder kranker Trauben. Der Ausbau erfolgt in Edelstahl-tanks und zum Teil in großen Holz-fässern, ein kleiner Teil in Barriques. In den letzten beiden Jahren sind diese Weine  zunehmend in das Blickfeld der Weinjournalisten gerückt und haben ausgezeichnete Bewertungen erhalten (z.B. bei Robert Parker 90-93 Punkte). Trotzdem sind die Preise bisher vernünftig geblieben.

Domaine des Escaravailles - Die Weine 

 

Diese Weine sind bei uns erhältlich:

 

 

Art.Nr. 141 14 Le Petit Scarabée 1.14 weiß Vin de France ausverkauft

Weinrechtlich auf der niedrigsten Stufe, geschmacklich ganz weit oben. Die Rebsorten Vermentino, Colombard und Muscat, sind weder für die Bezeichnung Rasteau, noch für Weine von den Côtes du Rhône zugelassen. Die Folge: Vin de France. Es handelt sich dabei aber um Trauben die zu 100% auf der Domaine gewachsen sind und der kleine Skarabäus ist Ausdruck der Freude mit der Gilles Ferran seine Weine macht (er hat auch Gewürztraminer und Riesling im Anbau!). Der Wein hat ein blasses goldgelb, viele exotische Düfte entdeckt man im Duft, die sich im Mund wiederfinden. Die Colombard verleiht ihm eine schöne Säure, so daß er lange ausklingt. Und alles zu einem sehr feinen Preis. (SCEA Escaravailles Gilles Ferran et Filles)

 

Art.Nr. 142 16 La Ponce Côtes du Rhône 2016 AOC weiß

Dieser weiße Côtes du Rhône vereint für uns alle Geschmackselemente eines Weißweins von der Rhône. Die Marsanne-Trauben (40%) steuern mit ihrem reifen, grünen Saft, Aroma und Alkohol bei, die Roussanne-Trauben (40%) geben ihm Aroma und Fülle. Ergänzt werden sie mit weißer Grenache und Clairette (zusammen 20%). Dies ergibt einen sehr ausgewogenen vollen Wein, aromatisch und  mit einer sehr feinen Säure, die ihm Länge verleiht.

 


Art.Nr. 213 15 Rasteau La Ponce 2015 AOC Rasteau

60% Grenache und 40% Syrah verleihen diesem Wein Feinheit und Kraft zugleich. Ein Wein, der sehr fruchtig und tieffarben im Glas steht. Dies in jedem Jahrgang zu schaffen ist die große Kunst, deshalb hat Gilles Ferran z. B. 2008 auch darauf verzichtet diese Cuvée herzustellen. 2014 ist wieder ein voller Erfolg und wir können ihn nur nachdrücklich empfehlen. jahrgangsbedingt sind die Weine vielleicht nicht ganz so teiffarben und kräftig wie sonst, gleichen dies aber durch eine sehr schöne Frucht und mehr Eleganz wieder aus. Im Jahrgang 2015 mit außergewöhnlichem Gleichgewicht.

Art.Nr. 217 12 Rasteau Heritage 2012 AOC CdR Villages Restposten / ArtNr. 217 14 Rasteau Heritage 2014

Fast hundertjährige Rebstöcke mit extrem niedrigen Erträgen machen diesen (fast) reinsortigen Grenachewein zu einem Erlebnis. Es werden jährlich nur ca. 3.600 Flaschen abgefüllt. Trotz der hohen Reife, sehr weich und fein: Ein Côtes du Rhône Villages für Burgundertrinker und ein großer Grenache-Wein. Auch mit dem Jahrgang 2012 hat Gilles Ferran wieder einen Ausnahmewein abgefüllt. Wegen der Probleme mit den Grenache-Trauben (Verrieselung, Fäulnis) hat Gilles Ferran 2013 auf die Abfüllung der Cuvée Heritage verzichtet. Die besten Partien wanderten in den La Ponce. Dagegen ist der Jahrgang 2014 wieder auf alter Höhe.

Art.Nr. 226 12 Roaix Les Hautes Granges 2012 AOC CdR Villages Restposten/ ArtNr. 226 14 Roaix Les Hautes Granges 2014

Die Weine aus Roaix könnten auch unter dem berühmteren Namen der Nachbargemeinde Rasteau vermarktet werden. Gilles Ferran möchte jedoch einen Roaix-Wein in seinem Angebot haben, da die Domaine des Escaravailles in dieser Gemarkung liegt. Der Wein selbst ist ein (fast) reinsortiger Syrah, tiefschwarz, dem man den Ausbau in zum Teil neuen Barriques nicht anmerkt, so kräftig ist die Frucht und so integriert das Holz. Sehr aromatisch, würzig, voll und lang im Geschmack. Dabei steht der Wein aus dem Jahrgang 2012 dem Wein des Superjahrgangs 2010 in keiner Weise nach. Nach der sehr kleinen Menge, die im Jahrgang 2013 produziert wurde, erreicht der Jahrgang 2014 wieder gewohnt hohes Niveau. Er sollte jedoch derzeit noch etwas im Keller reifen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

       

 

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