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©  DalGobboM via wikipedia GNU Free Documentation LicenseDie Weine der Provence

 

Das was man historisch als Provence bezeichnet und das was unter diesem Namen als Weingebiet zusammengefasst wird, ist nicht wirklich deckungsgleich. Dazu kommt, daß im Sprachgebrauch häufig Weine der Côte d'Azur ebenfalls zu den Provenceweinen gerechnet werden.

 

Wenn man die Rhône als Nord-Süd-Achse nimmt, dann reicht das Gebiet der sog. Rhône-Weine bis nach Tavel und Lirac im Süden von Avignon. Im Anschluss daran kommen die Weine der Provence: Les Baux-de-Provence und Aix-en-Provence. Weiter im Osten liegt dann das große Gebiet der Côtes de Provence mit seinen Roséweinen, viel Massenwein aber auch einigee sehr guten Weingütern.

 

Relativ kleine Enklaven stellen die AOC-Weine von Cassis und Bandol dar. Bandol liefert langlebige Rotweine aus der Mourvédre-Traube, die im Alter leicht mit guten Bordeauxweinen verwechselt werden können. Mit die besten Rosés überhaupt kommen aus Bandol. Cassis liefert einen schönen goldgelben Weißwein, der sehr gut mit den kräftigen Fischgerichten der Küste harmoniert, sowie helle, fruchtige Rosés. Anders als man vielleicht annimmt sind die Jahrgangsschwankungen bei den Provenceweinen nicht unerheblich, insbesondere bei den Rotweinen. Man muß sich jedoch vergegenwärtigen, daß das Klima der Provence durchaus seine Extreme hat: Große Hitze und Trockenheit im Sommer, dazu starke Mistralwinde und - je nach Lage der Weinberge - durchaus auch Kälte im Winter. Dies prägt die Weine nicht unerheblich und macht - zumindest die Rotweine - nicht immer leicht zugänglich.

Château de Calavon

 

Die Wurzeln dieser Domaine reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück und sie ist damit sicher die älteste Weinbaudomäne in Lambesc. Sie wurde während der französischen Revolution aufgeteilt und in der Folge mühsam wieder zusammengeführt.

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Château de Calavon – Die Weine



Wir führen derzeit keine Weine mehr von Château de Calavon. Dies hat in keiner Weise mit der Qualität zu tun, sondern ausschließlich mit unserem Sortiment. Alle Weine dieser Domaine sind nach wie vor in allen Farben ausgezeichnet und sehr zu empfehlen. Dies gilt auch für den  2017 hinzugekommenen Châteauneuf-du-Pape.


 

Château de Calavon blanc 2014 0,75 l (Art.-Nr. 139 13 ) ausverkauft
Diesem Weißwein gilt die besondere Aufmerksamkeit des Weinguts: Die überraschenden Rebsorten (50% Vermentino/Rolle, 20% Clairette, je 15% Bourboulenc und Semillon), ergeben einen blass gelben Wein mit einem Duft nach Zitrusfrüchten und weißen Blüten, die auch den Geschmack im Mund prägen. Sehr frisch, aromatisch mit sehr viel Finesse und Länge. Die Finesse rührt auch daher, daß es ein reiner „vin de gouttes“ ist, d.h. die Trauben werden nicht gepresst, sondern nur der Saft verwendet, der durch den Druck der Trauben gewonnen wird. Ein toller Wein. 2014 gab es leider nur einen kleinen Ertrag, so daß die Mengen limitiert sind.

Château de Calavon rosé 2014 (bio-zertifiziert) 0,75 l (Art.-Nr. 503 13) Magnum 1,5 l (Art.-Nr. 503 13M) ausverkauft
Der Rosé des Château de Calavon hat eine schöne, hell lachsrote Farbe mit orangen Reflexen, in der Nase einen leichten Duft nach Himbeeren und einen kräftigen, anhaltenden Geschmack mit Anklängen von roten Früchten. Sehr frisch und harmonisch. Er wird nach kurzer Maische direkt angepresst und besteht aus 60% Grenache, 25% Cinsault und 15% Syrah. Er ist seit 2013 bio-zertifiziert. Ein Wein, den man mit Vergnügen zum Aperitif genießt, der aber ernsthaft genug ist, um ein ganzes Menü zu begleiten.

Château de Calavon rouge 2009 0,75 l (Art.-Nr. 253 09) ausverkauft
Der mittlere der 3 auf dem Weingut produzierten Rotweine auf besteht aus je 30% Syrah, Grenache und Carignan, sowie 10% Cabernet Sauvignon. Er überrascht mit einem Duft nach Kirschen und Gewürzen, die sich im Mund fortsetzen und bei aller Würze mit angenehmen weichen Tanninen enden. Das Geheimnis sind hier sicher der Ausbau in Betontanks über 30 Monate und die alten Carignan-Rebstöcke.

Die Vignerons du Roy René in Lambesc

 

Durch den Zusammenschluss mehrerer Winzergenossenschaften Ende der ziger Jahre entstand eine der größten Genossenschafts-Kellereien der Provence. Zugleich ermöglichte dieser Zusammenschluss in der Folge eine radikale Qualitätsstrategie. So werden z.B.. viele Trauben inzwischen nachts gelesen, um sie möglichst kühl in den Keller zu bringen und so Frucht und Frische zu erhalten. Umweltgesichtspunkte spielen eine immer wichtigere Rolle, so wird z.B.. auf den Einsatz von Herbiziden ganz verzichtet.

Die Weine der Vignerons du Roy René sind ganz hervorragende Beispiele frischer, fruchtiger Rosés aus der Provence und sie sind dabei äußerst preisgünstig. Sie haben eine schöne Farbe zwischen rosa Grapefruit und Lachs. Sie sind sehr weinig und nicht überparfümiert wie viele ihrer (auch wesentlich teureren) Mitstreiter. Der Rosé d’un Opale zeichnet sich Frucht, Tiefe und Länge aus. Mit diesem Rosé kann man den Sommer auf der Terrasse und im Garten aushalten, aber er ist auch ein wunderbarer Begleiter zu mediterranem Essen.

 

 

 

Rosé Opale

Les Vignerons du Roy René - Die Weine

 

Art.-Nr.: 501 16 Rosé Opale d'un Roy 2016 0,75l Côteaux d'Aix en Provence

 

Die Farbe erinnert an rosa Grapefruit mit einem leichten Stich ins Violette, so hatten wir noch den Rosé aus dem Jahrgang 2014 beschrieben.  2015 folgten die Vignerons du Roy René aber der französischen Rosé-Mode: Die Farbe war etwas blasser. Nun sind sie mit dem Jahrgang 2016 wieder zur ursprünglichen Farbe zurückgekehrt. Und die etwas - wenn auch geringfügig - längere Maischegärung hat dem Wein gut getan. Ein sehr fruchtbetonter Duft ohne ins bonbonhafte abzugleiten, sehr viel Frische und Mineralität im Mund und ein relativ langer Abgang. Ein Rosé aus der Provence wie man ihn sich erträumt. Zu Gegrilltem, zu kräftigen Fischgerichten oder Fischsuppen oder einfach so an einem warmen Sommerabend auf Balkon oder Terrasse. Auch dieser Jahrgang wurde wieder hoch prämiert auf allen wichtigen Weinmessen und Roséverkostungen.

 

 

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