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©  DalGobboM via wikipedia GNU Free Documentation LicenseDie Weine der Provence

 

Das was man historisch als Provence bezeichnet und das was unter diesem Namen als Weingebiet zusammengefasst wird, ist nicht wirklich deckungsgleich. Dazu kommt, daß im Sprachgebrauch häufig Weine der Côte d'Azur ebenfalls zu den Provenceweinen gerechnet werden.

 

Wenn man die Rhône als Nord-Süd-Achse nimmt, dann reicht das Gebiet der sog. Rhône-Weine bis nach Tavel und Lirac im Süden von Avignon. Im Anschluss daran kommen die Weine der Provence: Les Baux-de-Provence und Aix-en-Provence. Weiter im Osten liegt dann das große Gebiet der Côtes de Provence mit seinen Roséweinen, viel Massenwein aber auch einigee sehr guten Weingütern.

 

Relativ kleine Enklaven stellen die AOC-Weine von Cassis und Bandol dar. Bandol liefert langlebige Rotweine aus der Mourvédre-Traube, die im Alter leicht mit guten Bordeauxweinen verwechselt werden können. Mit die besten Rosés überhaupt kommen aus Bandol. Cassis liefert einen schönen goldgelben Weißwein, der sehr gut mit den kräftigen Fischgerichten der Küste harmoniert, sowie helle, fruchtige Rosés. Anders als man vielleicht annimmt sind die Jahrgangsschwankungen bei den Provenceweinen nicht unerheblich, insbesondere bei den Rotweinen. Man muß sich jedoch vergegenwärtigen, daß das Klima der Provence durchaus seine Extreme hat: Große Hitze und Trockenheit im Sommer, dazu starke Mistralwinde und - je nach Lage der Weinberge - durchaus auch Kälte im Winter. Dies prägt die Weine nicht unerheblich und macht - zumindest die Rotweine - nicht immer leicht zugänglich.

Château de Calavon

 

Die Wurzeln dieser Domaine reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück und sie ist damit sicher die älteste Weinbaudomäne in Lambesc. Sie wurde während der französischen Revolution aufgeteilt und in der Folge mühsam wieder zusammengeführt.

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Die Vignerons du Roy René in Lambesc

 

Durch den Zusammenschluss mehrerer Winzergenossenschaften Ende der 90er Jahre entstand eine der größten Genossenschafts-Kellereien der Provence. Zugleich ermöglichte dieser Zusammenschluss in der Folge eine radikale Qualitätsstrategie. So werden z.B.. viele Trauben inzwischen nachts gelesen, um sie möglichst kühl in den Keller zu bringen und so Frucht und Frische zu erhalten. Umweltgesichtspunkte spielen eine immer wichtigere Rolle, so wird z.B.. auf den Einsatz von Herbiziden ganz verzichtet.

 

Teile des Gebäudes liegen in dem 1950 stillgelegten Bahnhof von LambescDie Produktpalette ist sehr groß und reicht vom einfachen, offen verkauften Wein bis zu Domainen-Weinen. Auch wenn die offen an den Großhandel verkauften Weine immer noch einen erheblichen Umsatzanteil ausmachen, hat sich doch das Verhältnis in den letzten Jahren zunehmend in Richtung Eigenabfüllungen verschoben. Qualitativ und mengenmäßig stehen hier sicher die Roséweine an vorderster Stelle.

 

Die Weine der Vignerons du Roy René sind ganz hervorragende Beispiele frischer, fruchtiger Rosés aus der Provence und sie sind dabei äußerst preisgünstig. Sie haben eine schöne Farbe zwischen rosa Grapefruit und Lachs. Sie sind sehr weinig und nicht überparfümiert wie viele ihrer (auch wesentlich teureren) Mitstreiter. Der Rosé d’un Opale zeichnet sich Frucht, Tiefe und Länge aus. Mit diesem Rosé kann man den Sommer auf der Terrasse und im Garten aushalten, aber er ist auch ein wunderbarer Begleiter zu mediterranem Essen.

 

 

 

 

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