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 Gallo-römischer Bauernhof von Tourville (Apt) 1.-3. Jh.

 

Weine aus Frankreich

 

Frankreich ist das moderne Mutterland des Weins. Dort wurden die AOC’s „erfunden“, eine Klassifikation, die heute mit unterschiedlichen Bezeichnungen (Italien DOC, DOCG; Spanien DO etc.) den Standard in europäischen Weinbauländern darstellen.  Die grundsätzliche Klassifikation in Grand Cru, 1er Cru, Dorfweine ist ebenfalls Vorbild für die Weinklassifikation in anderen Ländern.

 

Den Weinbau haben die alten Griechen in Gallien eingeführt. die Römer haben dies weitergeführt und weiter entwickelt. Eine Vielzahl von Funden belegen dies. Aus neuerer Zeit stammt der Fund des römischen Bauernhofs bei Apt im Luberon. Aber auch Darstellungen auf Mosaiken zeigen sehr deutlich wie wichtig Wein für die Römer war.

Dieses Erbe wurde durch die nachrömische Zeit gerettet und an der Wiederbelebung hatten die Klöster der Benediktiner und Zisterzienser entscheidenden Anteil. Auf sie gehen noch heute Lagenbezeichnungen bzw. Klassifizierungen zurück.

Graf Le Roy Boiseaumanière aus Châteauneuf-du-Pape war die treibende Kraft hinter einer Entwicklung, die zur Einführung der ersten kontollierten Herkunftsbezeichnungen ab 1937 führte (AOC). Ziel war es dabei, die Originalität der Weine und deren Qualität sicherzustellen. Dazu wurden die Flächen festgelegt, von denen ein bestimmter Wein kommen mußte, wenn er die Bezeichnung tragen wollte. Es wurden aber auch die zulässigen Rebsorten festgelegt, die Frage, ob Trockenzuckerung (Chaptalisation) erlaubt ist, der Mindestalkoholgehalt etc. Dies wird nicht zuletzt durch Proben kontrolliert.

Dieses System gibt zwar bestimmte Garantien, stellt jedoch letztendlich nicht eine hohe Qualität sicher. Eines der Probleme, mit denen die französische Weinwirtschaft zu kämpfen kat.

©  DalGobboM via wikipedia GNU Free Documentation LicenseDie Weine aus Burgund

 

Neben Bordeaux das 2. Weingebiet Frankreichs aus dem magische Weine kommen - weiße wie rote - wenn auch insgesamt eine viel kleinere Anbaufläche.

Auch hier wachsen in einem relativ großen Bereich sehr unterschiedliche Weine, obwohl es sich weitgehend um die gleichen Rebsorten handelt.  Vorherrschend ist bei den weißen Weinen in allen Gebieten die Chardonnay , gefolgt von Aligoté. Die Aligoté ist ein wunderbarer Weißwein für Crémant oder Blanc-Cassis, den berühmten Kir, Weißwein mit einem Schuß Johannisbeerlikör. Die Johannisbeeren wachsen oben auf den Hängen, wo es dem Wein schon zu unwirtlich ist oder im Süden im Beaujolais.Bei den Rotweinen dominiert der Pinot noir, der bei uns ja nicht zufällig "Spätburgunder" heißt. Im Süden Burgunds, im Maconnais und insbesondere im Beaujolais kommt dazu die Gamay-Traube. Weine, die aus einer Mischung von beiden Rebsorten , entstehen, kommen als Bourgogne Passetoutgrain auf den Markt.

©  DalGobboM via wikipedia GNU Free Documentation LicenseEs beginnt im Norden in Chablis wo besonders mineralische Chardonnays wachsen. Auch ohne dort gewesen zu sein, erkennt man sehr schön auf der Karte, daß die Spitzenlagen (Grand Crus) nur im Kerngebiet anzutreffen sind und auch die 1er Crus nur in besonders begünstigten Lagen. Dann folgt die Côte d'Or  zwischen Dijon und Santenay, die das qualitative Kernstück bildet. Im nördlichen Teil um Nuits Saint Georges wachsen die großen Burgunder-Rotweine: Romanée Conti, Chambertin, Musigny, um nur einige zu nennen, so berühmt, daß sich die Gemeinden den berühmtesten ihrer Weinberge an den Gemeindenamen angehängt haben. Zum Teil winzige Parzellen (der Romanée Conti produziert jährlich nur rund 5-6000 Flaschen), aber ganz große Weine. Das gleiche gilt für die Weißweine der Côte de Beaune: In Puligny-Montrachet, in Chassagne oder in Meursault werden die besten Chardonnays produziert, feine rote Burgunder kommen z.b. aus Volnay oder Pommard.

 

Die Côte Chalonnaise setzt die Kette mit guten, etwas rustikaleren Weiß- und Rotweinen  fort, bis dann um Macon hervorragende Weißweine aus Chardonnay angebaut werden: Macon, Macon-Villages oder als Krönung am südlichen Ende der Appellation der Pouilly-Fuisse um die bereits in grauer Vorzeit besiedelten Felsen von Solutré und Vergisson. In geringerem Umfang werden hier auch Pinot noir und Gamay angebaut. 

 

Nur wenige km weiter südlich werden dann ganz andere Weine hergestellt. Gamay ist die im Beaujolais, das weintechnisch noch zu Burgund zählt, vorherrschende Rebsorte. Es werden rund 1 Million hl erzeugt. Die Gamaytraube ergibt frische, fruchtige nicht allzu schwere Rotweine, die jung und leicht gekühlt getrunken werden sollen. eine Ausnahme davon machen die besten Lagen im Norden der Appellation. Der Wechsel der Rebsorten zwischen den nördlicheren Burgund-appellationen und dem Beaujolais liegt an der geologischen Struktur: Das Kalkplateau Burgunds, ideale Grundlage für Chardonnay und Pinot noir, endet südlich von Fuissé. Die Böden im Beaujolais bestehen dagegen weitgehend aus Granit und Schiefer und sind für diese Rebsorten nicht geeignet. Nur im Norden gibt es einige Kalkeinsprengsel, wo dementsprechend auch Beaujolais blanc aus Chardonnay-Trauben angebaut wird. Im Zuge des Klimawandels ist es allerdings nicht ausgeschlossen, daß es zukünftig auch Syrah-Weine aus dem Beaujolais geben wird, die ja nur 60-70 km weiter südlich an der Côte Rôtie große Weine ergeben. Erste Anpflanzungen gibt es schon.

 

©  DalGobboM via wikipedia GNU Free Documentation LicenseDie Weine der Champagne

 

Die Champagne ist das ausschließliche Herkunftsgebiet von dem Champagner, dem teuersten und sicher auch imageträchtigsten Schaumwein der Welt. Die Winzer und insbesondere die Champagnerhäuser haben allerdings auch alle Marketingmöglichkeiten ausgeschöpft, um sich diesen Spitzenplatz auch preislisch zu erobern. Wo sonst hätte man über Lobbyarbeit oder wenn nötig durch Gerichtsverfahren verbieten lassen, daß ein Parfüm sich Champagne nennt oder daß das Verfahren der Flaschengärung nicht mehr - wie viel Jahrzehnte davor - als Champagnerverfahren (Méthode champenoise) bezeichnet werden darf. Dabei  gibt es schon lange eienen erbitterten Streit zwischen der Blanquette de Limoux und dem Champagner, wer denn nun eigentlich dieses Verfahren "erfunden" habe. Die Hersteller der Blanquette behaupten zumindest auch heute noch, daß sie es im Jahr 1531 gewesen seien und damit rund 200 Jhare früher als Dom Perignon in der Champgne.

 

Aber es ist unbestreitbar, daß Marken wie Veuve Clicquot, Moët et Chandon oder Roederer weltweit bekannt sind. Und da ist es natürlich für Werbe- und Verkaufszwecke sehr hilfreich, wenn ein James Bond Dom Perignon trinkt oder Winston Churchill sein Pferd nach seinem Lieblingschampagner "Pol Roger" nannte. Pol Roger hat sich übrigens 1954 mit einer Spezialcuvée, die nach Winston Churchill benannt wurde, revanchiert. Von Churchill stammt auch der Spruch :"Bei einem Sieg haben wir ihn verdient, bei einer Niederlage brauchen wir ihn."

 

Völlig unabhängig davon wachsen auf den besonderen Kreideböden der Champagne ganz ausgezeichnete Chardonnays, die sich alleine als Blanc de Blancs oder zusammen mit den roten Pinot Noir- und Pinot Meunier-Trauben hervorragend zur Schaumweinherstellung eignen.

©  DalGobboM via wikipedia GNU Free Documentation LicenseDie Weine aus dem Languedoc-Roussillon

 

Wenn man auf der A 9 - der "Languedocienne" - nach Westen fährt und dann ab Narbonne nach Süden auf der "La Catalane", durchfährt man ein einziges Weinmeer. Kaum einmal ein Stück wo man keine Rebstöcke sieht. Nicht überall wird Qualitätswein hergestellt, aber seit etwa 1985/90 kommen aus diesem klassischen Massenweinanbaugebiet sehr respektable Weine. In dieser Zeit haben sich neben den Côteaux de Languedoc oder den Côtes du Roussillon eine Vielzahl unterschiedlicher Weingebiete herausgebildet, die sehr eigenständige und zum Teil hervorragende Weine machen und ihre eigenen Appellationen haben.

 

Mit dem Languedoc und dem Roussillon hat man 2 Gebiete zusammengefasst, die zwar durchaus ihre Unterschiede aufweisen, aber auch viele Gemeinsamkeiten haben: Böden, Rebsorten und nicht zuletzt Geschichte. Dieses Gebiet war wirtschaftlich durch die Reblauskrise besonders betroffen, weil es sich beim Weinbau fast um eine Monokultur handelte. Nach Lösung des Problems etablierte sich dieses Gebiet sehr schnell mit Massenweinen, häufig aus stark tragenden, unempfindlichen Rebsorten wie der Carignan. Dies war die Ursache dafür, daß bis auf wenige Ausnahmen (Banyuls), bis spät in das 20. Jahrhundert hinein wenig Qualtätsweinabu bertrieben wurde. Die großen Winzergenossenschaften trugen das Ihre zu dieser Entwicklung bei.

 

Zwischenzeitlich gibt es in vielen Gebieten ausgezeichnete Weine von finessenreich bis wuchtig bei den Rotweinen und aromatisch, rund bei den Weißweinen. Spezialitäten sind - insbesondere im Roussillon - die Süßweine aus der Muscat-Traube und die berühmten roten Süßweine aus Banyuls und Maury. Die letzteren übrigens passen im Gegensatz zu den meisten anderen Weinen sehr gut zu Schokoladendesserts.

©  DalGobboM via wikipedia GNU Free Documentation LicenseDie Weine von der Loire

 

Die Loire ist Frankreichs längster Fluss. Sie entspringt in den Cevennen und etwas mehr als 1000 km später mündet sie bei Nantes in den Atlantik. Ab Pouilly-sur-Loire bzw. Sancerre bis fast zur Mündung, d.h über rund die Hälfte ihrer Länge, begleiten rechts und links Weinberge ihren Weg. Einige kleinere Gebiete liegen zudem noch an ihrem Oberlauf. Entsprechend vielfältig sind die Weine, die von der Loire kommen.

 

Der Auftakt mit Pouilly-Fumé, Sancerre sowie den kleineren Gebieten Menetou-Salon, Quincy und Reuilly ist bereits der Höhepunkt. Die vielleicht besten Weine aus der Sauvignon blanc Traube, sowie Rotweine aus Pinot noir  und Rosés, besonders gut aus Sancerre. Die Sauvignon blanc Traube begleitet uns loireabwärts, bis dazu bei Tours die Chenin blanc Traube hinzukommt (Vouvray), mit sehr guten Crémants und sehr wertvollen Süßweinen. Nach Tours erstrecken sich drei Rotweingebiete mit Cabernet franc als Hauptrebsorte: Bourgueil, Saint-Nicolas de Bourgueil und Chinon mit Cabernet franc als vorherrschender Rebsorte. Dann herrschen wieder verschiedene Weißweine vor, bis vor Nantes die Loire das Weingebiet des Muscadet durchquert. Ein leichter Weißwein aus der gleichnamigen Rebsorte ( eigentlich Melon de Bourgogne), der hervorragend zu Muscheln, Austern und anderen Meeresfrüchten und Fischen des nahen Atlantiks paßt. Häufig wird er direkt von der hefe abgezogen und auf Flaschen gefüllt, was ihm eine besondere Frische verleiht.

©  DalGobboM via wikipedia GNU Free Documentation LicenseDie Weine der Provence

 

Das was man historisch als Provence bezeichnet und das was unter diesem Namen als Weingebiet zusammengefasst wird, ist nicht wirklich deckungsgleich. Dazu kommt, daß im Sprachgebrauch häufig Weine der Côte d'Azur ebenfalls zu den Provenceweinen gerechnet werden.

 

Wenn man die Rhône als Nord-Süd-Achse nimmt, dann reicht das Gebiet der sog. Rhône-Weine bis nach Tavel und Lirac im Süden von Avignon. Im Anschluss daran kommen die Weine der Provence: Les Baux-de-Provence und Aix-en-Provence. Weiter im Osten liegt dann das große Gebiet der Côtes de Provence mit seinen Roséweinen, viel Massenwein aber auch einigee sehr guten Weingütern.

 

Relativ kleine Enklaven stellen die AOC-Weine von Cassis und Bandol dar. Bandol liefert langlebige Rotweine aus der Mourvédre-Traube, die im Alter leicht mit guten Bordeauxweinen verwechselt werden können. Mit die besten Rosés überhaupt kommen aus Bandol. Cassis liefert einen schönen goldgelben Weißwein, der sehr gut mit den kräftigen Fischgerichten der Küste harmoniert, sowie helle, fruchtige Rosés. Anders als man vielleicht annimmt sind die Jahrgangsschwankungen bei den Provenceweinen nicht unerheblich, insbesondere bei den Rotweinen. Man muß sich jedoch vergegenwärtigen, daß das Klima der Provence durchaus seine Extreme hat: Große Hitze und Trockenheit im Sommer, dazu starke Mistralwinde und - je nach Lage der Weinberge - durchaus auch Kälte im Winter. Dies prägt die Weine nicht unerheblich und macht - zumindest die Rotweine - nicht immer leicht zugänglich.

©  DalGobboM via wikipedia GNU Free Documentation LicenseSüdliche Rhône
 
Kurz nach Montélimar beginnt der südliche Teil des Rhôneweingebiets, wenn man von Norden kommt. Bis südlich von Avignon begleiten uns die Rebflächen im breiten Rhônetal und an den Hängen der Ardéche und der Cevennen im Westen sowie der Ausläufer des Vercours und des Ventoux-Massivs im Osten. Die Böden reichen von kalkhaltigen Böden, Sand und Lehm bis hin zu den "Galets" - den gewaltigen Massen von Kieselsteinen, die die Rhône vor Urzeiten hier abgelagert hat.. Sie sind dabei nicht nur an der Oberfläche zu finden, sondern erreichen in Châteauneuf-du-Pape durchaus eine Tiefe von 1 Meter. Sie begünstigen ein tiefes Würzeln, verhindern ein zu schnelles Austrocken des Bodens durch die Hitze und den zeitweilig extremen Mistral und sie speichern tagsüber die Wärme und geben sie nachts an die Rebstöcke wieder ab. Deshalb hat sich mit dem (buschförmigen) Gobeletschnitt bereits in der Antike eine Reberziehung eingebürgert, bei der die Trauben sehr nah am Boden hängen. Im Gegensatz zu der Tradition an der Nordrhône sind im Süden eine ganze Reihe von roten Rebsorten zugelassen (um genaus zu sein - 15): Hauptrebsorten sind die Grenache noir, die Syrah, die Mourvèdre, Carignan und Cinsault Und eine klassische Cuvée besteht oft aus den erstgenannten 3 Rebsorten: Die Granache für Weichheit, Frucht und Elaganz, die Syrah für die Würze und die Mourvèdre für die  (Tannin-)Struktur des Weins. Zu den zugelassenen Weißweinsorten gehören  u.a. Roussanne, Marsanne, Clairette ....(insgesamt 12). Eine Besonderheit gilt in Châteineuf du Pape wo insgesamt 13 Rebsorten zugelassen sind, davon 5 weiße. Allerdings gibt es nur noch vereinzelt Weingüter, die alle Rebsorten auch verwenden.
Die Südliche Rhône ist eingeteilt in 8 "Grund-"Appllationen:(z.B. Lubern, Ventoux; Costières de Nîmes etc.) Die flächen- und mengenmäßig größte dieser Appellationen sind die Côtes du Rhône. Innerhalb dieser Appellation Côtes du Rhône dürfen 96 Gemeinden ihre Weine - auf Grund der besseren klimatischen und geologischen Voraussetzungen - als Côtes du Rhône Villages deklarieren. Noch besser sind potentiell die 18 Gemeinden, die das Recht haben der Appellation Côtes du Rhône Villages ihren eigen Ortsnamen hinzuzufügen: Z.B. Cairanne, Roaix, Seguret, Sablet etc. ,  Zusammen mit den sogenannten 8 Spitzenlagen des Südens (Crus) - Châteuneuf-du-Pape, Gigondas, Vacqueyras, Rasteau,  Lirac, Tavel, Beaumeas-de-Venise, Vinsobres  - findet man dort die besten Anbaubedingungen, die qualitative Spitze aber auch in der Breite die besten Weine. Was aber nicht bedeutet, daß es nicht auch in den anderen Gebieten hervorragende Winzer und Weine gibt. Ergänzt werden muß noch, daß die Regeln durchgängig sowohl für für Weiß-, Rosé- und Rotwein gelten; Ausnahmen: Châteauneuf-du-Pape kein Rosé und Tavel nur Rosé und daß es noch 2 Appellation für Süßweine gibt, für den weißen VDN Muscat de Beaumes de Venise und den roten VDN Rasteaux doux
©  DalGobboM via wikipedia GNU Free Documentation LicenseDie Weine aus dem Elsaß

 

Das französische Weingebiet, das nicht nur auf Grund seiner räumlichen Nähe Deutschland am Nächsten ist. Der Rebsoertenspiegel entspricht mit einem hohen Anteil von Riesling den deutschen Weingebieten (insebesondere Baden). Aber bereits bei den Etiketten zeigt sich der Unterschied: Die vorherrschende Bezeichnung ist nicht die Ortsangabe gegebenenfalls mit einer Lagenbezeichnung, sondern die Rebsorte. Dies gilt im Prinzip auch für die 1975 eingeführten Grand Cru Lagen, die z.B. als Riesling Grand Cru etikettiert werden, zusammen mit dem Lagennamen. Auch bei der Weinbereitung zeigt sich der französische Einfluss. Dadurch, daß die Chaptalisierung außer den Grand Crus und den Spätlesen (Vendange tardive) erlaubt ist, ergibt sich ein durcheaus unterschiedliches Geschmacksbild zu den in der Regel filigraneren deutschen Weinen. Auch wenn sie stilistisch anders sind, sind es jedoch sehr empfehlenswerte und wunderbare Weine.
 

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